Der Regelutilitarismus


Der Regelutilitarismus wirf oft folgendermaßen definiert: Die Folgen einer Handlung, die eintreten würden, falls alle Individuen in einer bestimmten Situation auf die gleiche Weise handeln würden, sollen nach dem hedonistischen Kalkül bewertet werden.
Eine Handlung ist dann gerechtfertigt, wenn sie einer moralischen Regel folgt. Lediglich die Nützlichkeit der Regeln wird auf utilitaristische Weise untersucht.
Urmson und Brandt fügen dieser Erläuterung hinzu: Die Beurteilung der einzelnen Handlungen ist von ihrer Übereinstimmung mit Handlungsregeln abhängig (eine Handlung ist dann richtig, wenn sie einer Handlungsregel mit den (voraussichtlich) nützlichsten Folgen entspringt).