Grundlagen der utilitaristischen Ethik


Jede Handlung soll im Utilitarismus danach beurteilt werden, ob sie bei den betroffenen Individuen Leid oder Freude hervorruft. Die Freunden und Leiden können in Dauer und Intensität gemessen und über die Individuen saldiert werden.
Die Begriffe Freude, Lust und Nutzen werden dabei teilweise synonym behandelt. Lust und Schmerz stellen nach Bentham eine einheitliche, sensualistisch definierte Größe dar.
Einzelne Individuen seien meist nur in der Lage, sich selber zu lenken, während der Staat alle lenken könne. Aus diesem Grund könne eine langfristige Übereinstimmung individueller und gemeinschaftlicher Interessen entstehen.